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Unusual Option Volume bei Shell: Wie der Optionshandel die Venezuela-Krise vorwegnahm

  • Autorenbild: Thomas Hartz
    Thomas Hartz
  • 4. Jan.
  • 10 Min. Lesezeit

Politik debattiert, Geld agiert. Während die Diplomaten noch redeten, schuf der Optionsmarkt bereits vorab vollendete Tatsachen. Unser KI-gestützter Börsen –Assistent registrierte am Freitag, den 02. Januar, massive, untypische Bewegungen im Optionshandel bei Shell (SHEL) - im Rückblick wird klar: Es war die statische Vorbereitung auf den US-Eingriff in Venezuela – die Sicherung der westlichen Hemisphäre beginnt. Aber auch das Volumen bei Howard Hughes Holdings (HHH), Bill Ackmans Flaggschiff, war ungewöhnlich hoch – eine Analyse.

Der Optionshandel fungiert als finanzieller Seismograph, der durch die Analyse ungewöhnlicher Kapitalströme das Wissen des „Smart Money“ sichtbar macht, so die Theorie. Aber – Unusual Option Volume, Open Interest, Delta-Hedging, Call-Walls, Unwinding oder Gamma-Squeeze – der Optionshandel selektiert bereits bei seiner Eingangspforte den Laien vom Profi aus, die meisten Anleger haben diese Begriffe bereits gehört – aber wirklich verstanden? Und selbst wenn man es technisch noch halbwegs versteht, wie kann man das für den eigenen Handel nutzen?


Erinnern Sie sich sinngemäß an Sam Altmans Worte? „Die KI kann alles, und dazu gleichzeitig!“ In einem bereits auf FMW veröffentlichten Artikel haben wir Gemini 3 Pro als KI-Risikomanagement-Tool vorgestellt, das anhand einer komplexen Intermarket-Analyse die KI für das Börsenthema als kritische „Bauaufsichtsbehörde“ framt.


Nun nutzen wir in Kombination mit den öffentlich zugänglichen Daten der Optionsbörsen unseren KI-Börsenassistenten, um ein tieferes Verständnis der aktuellen Preisstruktur am Optionsmarkt zu erhalten. Da der Optionshandel sehr komplex und riskant ist, nutzen wir ihn ausschließlich wie ein Trading-Filter, der uns zeigt, wo das „Smart Money“ oder die Profis ihre Wetten platzieren – und ob es lohnt, den Walen hinterher zu schwimmen. Denn Optionen beziehen sich immer auf einen Basiswert, eine Aktie, einen Index, einen Rohstoff oder einen ETF, das Angebot ist riesig. Es gibt Optionen auf fast alles, was Sie auch an der Börse handeln können.


Unusual Option Volume im Optionshandel als Radarsystem und Trading-Filter


Das folgende Beispiel datiert vom 02. Januar 2026 nach Börsenschluss: Wir nutzen als Datenquelle die Seite www.barchart.com, wählen dort die Kategorie „Unusual Option Volume“ aus und laden das CSV-Dokument herunter (ein Download pro Tag ist kostenfrei). Nun fragen wir direkt die KI: „Gab es am Freitag 02. Januar auffällige Unusual Option Volume, bitte nutze die angehängten Daten von barchart.com – liste mir 10 Tickersymbole auf, die wir näher analysieren und unterteile sie in Long, Short und Flat!“


Wir bekommen als Ergebnis:


„Der Handelsstart ins Jahr 2026 zeigt an den Terminmärkten deutliche Spannungen und klare sektorale Verschiebungen. Besonders hervorzuheben ist HHH (Howard Hughes Holdings), wo ein extremes Put-Volumen (P/C 56,75) auf eine massive Skepsis hindeutet, was den Wert aktuell zu einem klaren Short-Kandidaten macht, sollte die nächste horizontale blaue Zone bei 78,25 $ fallen. Ähnlich bärisch präsentieren sich YOU und CSGP, die beide durch ungewöhnlich hohe Put-Käufe als Short-Projekte markiert sind. Im Gegensatz dazu zeigt der Energiesektor eine beeindruckende statische Stabilität: Sowohl SHEL (Shell) als auch OVV (Ovintiv) glänzen mit extrem niedrigen Put-Call-Ratios bei gleichzeitig massiv erhöhtem Volumen, was sie zu starken Long-Kandidaten für das erste Quartal macht. Auch TEF und IRWD weisen durch einseitiges Call-Interesse auf eine Long-Positionierung hin, während EU (Encore Energy) den bullishen Trend im Uran-Sektor untermauert. Ein differenziertes Bild zeigt ARMK, das trotz eines Volumensprungs von über 1.600 Prozent ein ausgeglichenes Optionsverhältnis aufweist und daher vorerst als Flat eingestuft wird. Schließlich mahnt AXON zur Vorsicht; trotz hoher Bewertung wetten Marktteilnehmer hier verstärkt auf eine Korrektur (Short), was die fragile Statik im Tech-Wachstumsbereich unterstreicht.“


Der Assistent schließt mit einer übersichtlichen Liste der Trading-Ideen, wir nehmen als Beispiel die Howard Hughes Holdings (HHH), die durch ein extremes Put/Call-Ratio auffällt. Am Freitag wurden 5.335 Put Optionen gegen nur 94 Call-Optionen gehandelt. Wir wechseln die Datenquelle und gehen zu www.optioncharts.io. Dort geben wir den Ticker in die Suchmaske ein und wählen den Reiter „Option Chain“. Nun können wir durch die verschiedenen Verfallstermine scrollen, bis wir die Auffälligkeiten im Umsatz entdecken. Wir geben der KI die Daten: „2644 Puts im Februar Strike 70 - 2642 im Januar Strike 70“. Nun die Analyse:


Das Gutachten des Optionshandel bei HHH: Die 70 $-Sogwirkung

Wir erhalten zuerst die Information, dass fast das gesamte Put-Volumen des Tages in einen einzigen Strike (70,00 $) geflossen ist, und das verteilt auf zwei Monate. Da diese Positionen neu eröffnet wurden, stellen sie eine aggressive Wette dar. Dies ist in der Markt-Statik ein Cluster-Risiko, die KI prüft ein mögliches Short-Szenario:




„Statik-Alarm bei Howard Hughes: Wenn Bullen-Wände wackeln. Während das historische Fundament von HHH mit einem Call-Überhang bei 90 $ noch stabil wirkte, haben die Messungen des Optionshandel vom Freitag eine dramatische Rissbildung offenbart. Mit handwerklicher Präzision wurden über 5.200 neue Put-Kontrakte punktgenau im 70 $-Bereich platziert – verteilt auf Januar und Februar. Da dieses Volumen im Januar-Kontrakt fast die gesamte bisherige Bau-Statik (Open Interest) erreicht, muss von einer massiven institutionellen Fluchtbewegung ausgegangen werden. Anleger sollten die horizontale Marke von 78,25 $ im Auge behalten: Bricht diese Stütze, wirkt das neue Put-Volumen bei 70 $ wie ein statischer Sog nach unten.“


Zuerst fragen wir die KI, ob denn News, Insiderhandel, anstehende Events wie Kapitalerhöhungen oder reine Absicherung ein möglicher Auslöser für solch einen negativen Sentiment-Shift im Optionshandel seien könnten. Hier das Fazit einer längeren Analyse:


Das massive Put-Volumen ist keine irrationale Panik. Es ist die Reaktion auf die Übernahme der Vantage Group für 2,1 Milliarden Dollar, die im Dezember angekündigt wurde. Bill Ackman baut HHH zu einer Holding nach Vorbild von Berkshire Hathaway um. Zur Finanzierung gibt HHH Vorzugsaktien im Wert von bis zu 1 Milliarde Dollar an Ackmans Pershing Square aus. Das „Smart Money“ nutzt die Puts wahrscheinlich für Merger Arbitrage: Sie sichern sich gegen die Verwässerung durch die Kapitalerhöhung ab oder wetten auf kurzfristige „Deal-Wehen“. Das Signal bleibt für Trader dasselbe: Short. Aber die Ursache ist nicht Venezuela, sondern Wall-Street-Engineering.


Wir wollen nun wissen, warum und wie dieser Sog nach unten wirkt:

„Das Phänomen der „Sogwirkung“ (im Fachjargon auch Negative Gamma oder Delta-Hedging genannt) ist vergleichbar mit einem Statik-Problem, bei dem eine schwere Last an einem Drahtseil hängt: Je tiefer die Last sinkt, desto mehr Kraft wirkt auf die gesamte Konstruktion.


Die Mechanik hinter dem Sog: Das „Delta-Hedging“


Wenn ein großer Investor (ein „Whale“) 5.000 Puts kauft, dann ist die Gegenstelle fast immer ein Market Maker (eine Bank oder ein Liquiditätsprovider). Dieser Market Maker will nicht auf den Kurs wetten – er will nur die Gebühr kassieren und seine Position „neutral“ halten. Also muss er sich absichern und beginnt, die Aktien zu „shorten“.


Da wir es ganz genau wissen wollen, bohren wir weiter, und die KI erklärt:

Der Market Maker (MM) nutzt ein mathematisches Werkzeug namens Delta, um zu entscheiden, wie viele Aktien er zur Absicherung bewegen muss. Das nennt man das Delta-Hedging. Hier die exakte Kalkulation für das Beispiel bei HHH:

Wenn der Kurs aktuell bei 78,25 $ (02. Januar 26) steht und der Whale Puts mit Strike 70,00 $ kauft, sind diese Optionen „Out-of-the-Money“ (aus dem Geld). Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs bis zum Verfall unter 70 $ fällt, ist vorhanden, aber noch nicht sicher.


Annahme: Das Delta liegt bei -0,20 $. Das bedeutet, für jeden Dollar, den die Aktie fällt, gewinnt der Put statistisch gesehen 20 $-Cent an Wert. 5000 Kontrakte ergeben ein theoretisches Volumen von 500.000 Aktien, d.h. der MM muss zu Beginn 100.000 Aktien leerverkaufen (500.000/-0,20 $), um delta-neutral zu sein.


Das kann unmittelbar Druck auf den Aktienkurs auslösen. HHH schloss am Freitag im Minus, obwohl der XHB (Immobilien-ETF) über die Handelssitzung hindurch deutlich gewinnen konnte.


Je tiefer der Kurs fällt, desto wertvoller werden die Puts und desto höher das Delta. Die Konsequenz: Der Market Maker muss immer mehr Aktien verkaufen, um seine Absicherung anzupassen. Es entsteht eine Abwärtsspirale. Die massive Konzentration von 5.000 Kontrakten bei 70 $ wirkt wie ein Gravitationszentrum. Der Markt „weiß“, dass dort eine gewaltige Menge an Absicherungsverkäufen wartet. Sobald die Statik der oberen Zonen bricht, wird der Kurs förmlich in diese Lücke gezogen.


Der Brandbeschleuniger oder die Abrissbirne – das Delta-Unwinding


Ein besonderes Augenmerk verdient die Marke von 75 $. Hier liegen aktuell 1.755 Call-Optionen im Open Interest. Nähert sich der Kurs dieser Marke, setzt ein mechanischer Prozess ein: Market Maker, die diese Positionen absichern müssen, beginnen ihre Bestände abzuverkaufen, je geringer die Gewinnchance dieser Calls wird.


Wenn Sie als Trader schon einmal davon geträumt haben, eine gut laufende Position erfolgreich zu pyramidisieren, dann ist der Durchbruch der 75 $ Marke ein markttechnisch idealer Zeitpunkt, die Short-Position aufzustocken.


Der hier durch die Market Maker entstehende Verkaufsdruck wirkt wie ein zusätzlicher Brandbeschleuniger, der den Kurs mit Wucht durch die 75 $-Marke presst und den Weg zum finalen Ziel bei 70 $ freimachen kann. Der bisherige Call-Block verliert seine Relevanz, da diese Optionen nun so tief „Out-of-the-Money“ liegen, dass sie für die Absicherungsrechnungen der Dealer kaum noch ein Gewicht haben.


Das Feld gehört ab hier allein den Bären und ihrem Put-Gamma. Da bei 70 $ eine massive Konzentration von über 5.000 Kontrakten liegen, setzt nun eine gefährliche Mechanik ein: Je näher der Kurs dieser „Put-Wall“ kommt, desto schneller steigt das Delta dieser Optionen an. Die Market Maker geraten in eine Zwangslogik: Sie müssen für jeden weiteren Dollar Kursverlust exponentiell mehr Aktien shorten, um ihre Positionen delta-neutral zu halten. Der Bruch der 75 $ ist somit nicht nur ein charttechnisches Signal, sondern der Startschuss für einen mechanischen Ausverkauf, bei dem die Algorithmen der Banken selbst zum Abwärtstreiber werden. Vom aktuellen Schlusskurs trennen HHH nur 5 Prozent von diesem Kurs der maximalen Schmerzen (Max Pain, d.h. die meisten Optionen verfallen wertlos). Hier erreicht der mechanische Verkaufsdruck der Market Maker seinen Höhepunkt.


Die KI kommt neutral zu dem Ergebnis: „Der Pyramidisierungsmoment bei 75 $: Genau deshalb ist die Marke bei 75 $ so entscheidend. Dort „kippt“ die Statik der Call-Halter endgültig um. Wenn Sie dort Ihre Short-Position vergrößern (pyramidisieren), reiten Sie auf der Verkaufswelle der Market Maker mit, die ihre nun nutzlosen Call-Absicherungen panisch liquidieren müssen.“ Aber auch die Put-Absicherungen müssen gleichzeitig massiv aufgestockt werden. Das sind die Niveaus im Markt, wo der Kurs mit hoher Volatilität durchsackt und wie ein Stein fällt.


Nachdem wir das alles in einer langen Diskussion mit unserer „Bauaufsichtsbehörde“ geklärt haben und für sie als Leser zusammen fassen, lassen wir zum Schluss die KI den Tageschart und den 4h-Chart von Howard Hughe Holdings prüfen, hier das Ergebnis:


HHH EoD TradingView

Ein mögliches Setup könnte laut KI so aussehen: Short-Entry bei 78,15 $, Stopp Loss bei 80,65 $, die Pyramidisierung bei 74,80 $ und die Gewinnziele bei 71,50 $ und 69,80 $.


Call-Wall bei Shell: Gamma-Squeeze und Delta-Hedging als Kursrakete


Nun schauen wir auf einen Long-kandidaten: Shell Plc.(SHEL). Bei der allgemeinen Marktanalyse des Optionshandel fiel auf, dass  SHEL (Shell) mit extrem niedrigen Put-Call-Ratio bei gleichzeitig massiv erhöhtem Volumen herausstach. Das macht den Ölkonzern zu einem starken Long-Kandidaten.


Während das Unusual Option Volume bei HHH eine institutionelle Flucht offenbarte, zeigten die 15.000 neuen Call-Kontrakte bei Shell (SHEL), dass das „Smart Money“ bereits am Freitag die Weichen auf „Energy-Long“ stellte. Die massive Call-Wall bei den Strikes 76 $ und 77 $ fungiert nun als mechanischer Aufzug: Da Market Maker ihre Positionen durch Aktienkäufe absichern müssen, wird Shell am Montag von einer massiven Long-Sogwirkung profitieren, insbesondere wenn der Kurs mit einem Gap nach oben eröffnet. Dass der Ölpreis gegen Ende des gleichen Handelstages seine Tagestiefs hinter sich ließ und nochmal über 1,4 Prozent zulegte, passt gut ins Bild. Und dass die USA nur einen Tag später Venezuela angreifen, noch besser. Shell beendete den Freitagshandel mit einem Plus von 2,67 Prozent.



Die am Freitag erworbenen Calls haben nur eine Laufzeit bis zum 09. Januar und liegen „at-the-money“ (ATM), also leicht über dem aktuellen Kurs. Das bedeutet für die Statik: Sie profitieren nicht nur unmittelbar von einer sofortigen Bewegung durch ein hohes Delta, sondern sie sitzen am Punkt des maximalen Gamma. Dieser Wert misst die Veränderung des Deltas, d.h. je höher das Gamma, desto unmittelbarer wirken sich Preissteigerung für die Market Maker aus. Sie müssen bei steigenden Kursen ihre Absicherung (Delta-Hedging) im Eiltempo hochfahren. Da die Optionen direkt „am Geld“ liegen und nur eine ultrakurze Restlaufzeit haben, führt schon ein kleiner Kurssprung am Montag dazu, dass die Algorithmen der Banken massenhaft Shell-Aktien nachkaufen müssen, um neutral zu bleiben. Das nennt man im Fachjargon den „Gamma-Squeeze“.


Diese Analyse wurde am Freitagabend erstellt, also vor dem Angriff der USA auf Venezuela. Shells Dragon Gas Field Projekt dort könnte davon massiv profitieren. Dieses Projekt ist Shells strategisch entscheidendes, durch eine US-Lizenz abgesichertes Vorhaben, gewaltige Erdgasreserven vor der Küste Venezuelas zu erschließen und zur LNG-Produktion nach Trinidad zu leiten – ein Schlüsselelement zur Energiesicherung der westlichen Hemisphäre.


War es Insiderwissen oder geniale Antizipation? So ganz überraschend ist das Vorgehen der USA nicht, aber das Timing ist perfekt. Am Freitag kauften Händler 13.000 Calls auf den Strike 76. Zu diesem Zeitpunkt war das Dragon Gas Field noch ein politisches Spielball. 24 Stunden später, mit US-Truppen in Caracas, ist es nach der „Operation Absolute Resolve“ ein Asset der nationalen Sicherheit der USA. Die Optionen verfallen am 9. Januar. Wer am Freitag kaufte, wettete nicht auf Quartalszahlen oder Ölpreise – er wettete auf einen Regimewechsel am Wochenende. Die „Call-Wall“ bei 76 Dollar ist nun keine Hürde mehr, sondern die Rampe für den Gamma-Squeeze am Montagmorgen. Wenn die Market Maker zur Eröffnung eindecken müssen, sehen wir eine Kursexplosion, die rein mechanisch getrieben ist. Sollte Shell in Richtung 80 $ steigen, dürfte sich der Preis der am Freitag erworbenen Optionen verzehnfacht haben (Tenbagger).


Das Team: Die KI und der „Human-in-the-Loop“ – Faktor


Nun wissen wir insbesondere aus eigener Erfahrung, dass die KI immer wieder Fehler macht. Daher ist es zwingend, den „Human-in-the-Loop“ – Faktor rigoros diszipliniert umzusetzen und alles zu prüfen, was die Bauaufsichtsbehörde vorschlägt. Die KI ist kein Handelssystem, und sie ist auch kein „get-rich-quick“- Tool, aber als Risikomanagerin ist sie ausgezeichnet, wie ein Excel-Sheet mit eingebauter Membran nach außen.


Und wenn man den Assistenten wie hier nutzt, um bei der Marktanalyse des Optionshandel zu unterstützen und um uns mit wichtigen Informationen zu bereichern, dann schwingt ein großes Körnchen Wahrheit in Sam Altmans sinngemäßen Ausspruch: Die KI kann alles, und dazu gleichzeitig! Daher geben wir ihr hier im Gewand der „Bauaufsichtsbehörde“ auch das letzte Wort in Form eines allgemeinen Risikohinweises:


Statischer Vorbehalt: Der Risikohinweis der Bauaufsicht zum Optionshandel


Der Handel mit Optionen und Aktien, wie er in diesem „Baugutachten“ am Beispiel von HHH (Howard Hughes Holdings) und Shell (SHEL) analysiert wurde, ist mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden. Bevor Sie den ersten Spatenstich für einen Trade setzen, beachten Sie bitte folgende behördliche Auflagen:


KI ist ein Analyse-Assistent, kein Polier: Die hier vorgestellten Daten und Berechnungen wurden von der „Bauaufsicht“ (KI-Börsenassistent) erstellt, um ein tieferes Verständnis der Preisstruktur zu ermöglichen. Sie stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Handel dar.


Statik kann sich minütlich ändern: Marktbedingungen, insbesondere am Optionsmarkt, sind extrem volatil. Ein statisches Signal wie das ungewöhnliche Put-Volumen vom 02. Januar kann durch neue Nachrichten oder Marktveränderungen bereits am nächsten Handelstag hinfällig sein.


Der „Human-in-the-Loop“-Grundsatz: Die KI ist ein mächtiges Radarsystem, macht aber immer wieder Fehler. Es ist zwingend erforderlich, jede Analyse eigenständig zu prüfen und den „Human-in-the-Loop“-Ansatz diszipliniert umzusetzen.


Gefahr des Totalverlusts: Der Einsatz von Hebelprodukten wie Optionen kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Handeln Sie niemals mit Mitteln, die für die Standfestigkeit Ihrer persönlichen „Festung“ (Lebensunterhalt) notwendig sind.


Abschlussurteil: Nutzen Sie die KI als modernes Messinstrument, um die Statik des Marktes zu verstehen. Die finale Entscheidung und die Verantwortung für die Bauausführung liegen jedoch immer beim menschlichen Bauherrn.





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